Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

San Gimignano

Gründlich ausgeschlafen geht es erst mal zur Bar zum Frühstück. Süßes Frühstück liegt mir ja zu Hause nicht, aber in Italien geht das: So gestärkt geht es Richtung San Gimignano. Sind ja nur 16km. Horizontal. Vertikal noch mal 300 Meter. Somit dauert es ein Stündchen, und Akku und Fahrer sind leicht erwärmt. Klar, ich könnte auch im Tal lang fahren, aber dann würde ich das verpassen: Oben am Berg angekommen sieht man die Stadt der Türme von weitem. Da sind noch ein paar Mal Berg und Tal dazwischen, zwischendurch will der Drahtesel auch mal geschoben werden. Und immer wieder muss der Vorwärtsdrang dem Kuck- und Klickdrang hinanstehen.

Die Stadt selber erkunde ich per pedes, zusammen mit ein oder zwei anderen Touristen.



Wahrzeichen sind die Türme, die reiche Familien als Machtsymbole errichtet haben. In den Twin Towers kann man sogar übernachten – 120qm hat man dann für sich. Auf 12 Etagen, verbunden über sehr enge Treppen. Bestimmt eine Erfahrung, aber allein der Gedanke nachts mit gutem lokalen Chianti gefüllt 3 Stockwerke zur Toilette hochsteigen zu müssen…

Die Aussicht von oben ist natürlich atemberaubend! Im Prinzip kenne ich das von Siena, ist ja nur 30km Luftlinie entfernt, und dort habe ich das schon zwei Mal genossen. Aber: It simply doesn’t get old! Es ist einfach unglaublich schön von hier oben runter zu kucken! Definitiv gut angelegte 5€, klarer Reisetipp! Unten wandere ich noch eine Stunde durch die Gassen bis ich zum Radl zurück kehre und weiter fahre.

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Thema von Anders Norén

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